CO₂-Fußabdruck der IT: messen und reduzieren
Die IT macht einen wachsenden Anteil der globalen Emissionen aus. Die Messung des IT-Fußabdrucks ermöglicht das Handeln bei einem oft unterschätzten Posten.
Woher kommt der Einfluss?
Drei Hauptquellen: die Herstellung der Geräte (oft überwiegend), der Verbrauch von Rechenzentren und Netzen sowie die tägliche Nutzung. Die Herstellung der Endgeräte fällt stark ins Gewicht.
Den digitalen Fußabdruck messen
Man erfasst die Geräte (Arbeitsplätze, Server, Mobilgeräte), das Hosting und die Nutzung und wendet dann die passenden Emissionsfaktoren an. Der Kauf wiederaufbereiteter Geräte senkt den Herstellungseinfluss deutlich.
Reduktionshebel
Die Lebensdauer der Hardware verlängern, Wiederaufbereitetes bevorzugen, sparsames und lokales Hosting wählen, Code und Daten optimieren. Digitale Suffizienz ist der erste Hebel.
Häufige Fragen
Ist die Cloud grüner?
Nicht automatisch: Es hängt vom Strommix und der Effizienz des Rechenzentrums ab. Hosting in Frankreich (CO₂-armer Mix) und geteilt kann den Einfluss senken.
Wie bezieht man die IT in die CO₂-Bilanz ein?
Geräte und Hosting fallen vor allem unter Scope 3 (Einkäufe, Anlagegüter) und Scope 2 (Strom). UltraCarbon ermöglicht ihre Erfassung.
