ISO 14067: der CO₂-Fußabdruck von Produkten
ISO 14067 ist die internationale Referenznorm zur Berechnung des CO₂-Fußabdrucks eines Produkts (Product Carbon Footprint). Sie basiert auf der Ökobilanz und gewährleistet vergleichbare, glaubwürdige Ergebnisse.
Das Lebenszyklusprinzip
Die Norm bewertet die Emissionen über den gesamten Lebenszyklus: Rohstoffgewinnung, Herstellung, Transport, Nutzung und Lebensende. Dieser „Cradle-to-Grave“-Ansatz vermeidet die Verlagerung von Auswirkungen zwischen den Phasen und bietet ein vollständiges Bild.
Primärdaten und Emissionsfaktoren
Die Zuverlässigkeit einer ISO-14067-Berechnung hängt von der Datenqualität ab. Primärdaten (beim Lieferanten gemessen) sind am zuverlässigsten; andernfalls werden Emissionsfaktoren anerkannter Datenbanken wie der Base Empreinte® der ADEME verwendet. UltraCarbon nutzt die zertifizierten Daten der Lieferanten, um die Genauigkeit zu maximieren.
Den Produkt-Fußabdruck zertifizieren und nachweisen
Über die Berechnung hinaus muss man das Ergebnis nachweisen können. UltraCarbon stellt fälschungssichere Zertifikate aus: SHA-256-Hash, manipulationssicheres Audit-Protokoll und ein überprüfbares kryptografisches Siegel (Ed25519-Signatur), alles öffentlich über eine URL überprüfbar. Das ist ein Vertrauensvorteil gegenüber Kunden, Auftraggebern und Regulierungsbehörden.
Häufige Fragen
Ist ISO 14067 verpflichtend?
Nein, es ist eine freiwillige Norm. Sie wird jedoch zum De-facto-Standard, um Kundenanforderungen, Ausschreibungen und künftige Vorschriften zur Umweltkennzeichnung zu erfüllen.
Worin unterscheidet sie sich von einer Ökobilanz?
Die Ökobilanz (LCA) deckt mehrere Umweltauswirkungen ab (Wasser, Ressourcen, Toxizität usw.). ISO 14067 konzentriert sich auf die Klimawirkung (Kohlenstoff) und beruht auf denselben methodischen Grundsätzen wie die Ökobilanz.
